Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben
Ein starker Partner für einen starken Raum

Schwabens ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Jede zweite Gemeinde in Schwaben setzt auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 278 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für rund 220 000 Bürger. Davon sind 150 Dorferneuerungen in ca. 200 Ortschaften und 10 Gemeindeentwicklungen. Weitere Projekte sind 105 Flurneuordnungen, davon 12 Unternehmensverfahren, 35 Freiwillige Landtausch-Projekte und 10 Projekte des Ländlichen Straßen- und Wegebaus. Hinzu kommen 10 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit insgesamt 34 Gemeinden zur Stärkung von Regionen sowie die Öko-Modellregion „Landkreis Oberallgäu und Stadt Kempten“ mit 29 Städten, Märkten und Gemeinden.

Aktuelles

Segnung des neuen Feldkreuzes und Einweihung des „Glücksweges“
Ein Meilenstein der Erkheimer Flurneuordnung

Le Schw Wasenmoos Erkheim 01

Zum Abschluss der baulichen Maßnahmen im Rahmen der noch laufenden Flurneuordnung wurde im Erkheimer Wasenmoos ein neues Feldkreuz aufgestellt und gesegnet. Eingeweiht wurde auch der Erkheimer Glücksweg, der zum Teil auf einem im Zuge der Flurneuordnung gebauten Weg verläuft.  Mehr

Job und Karriere
Attraktiv und interessant: Das duale Geoinformatikstudium

Sechs Personen, darunter eine Frau, stehen in einer Reihe. In der Mitte davon steht ein Rollup mit der Aufschrift „Ländliche Entwicklung in Bayern“.

Michaela Liebhaber, Niklas Seitz, Tim Schwarzer und Thomas Huber starten beim Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben beruflich durch. Sie entschieden sich für ein duales Geoinformatikstudium. Nach dem Studium erwartet sie eine interessante Tätigkeit als Projektleiterin bzw. Projektleiter für Dorf- und Landentwicklung.  Mehr

Job & Karriere
Werde Azubi bei uns - Techniker (m/w/d) für Ländliche Entwicklung

Le Stellenausschreibung Techniker Qe2

Lust aktiv den ländlichen Raum mit uns zu gestalten? Wir suchen zum 01.09.2023 neue Auszubildende. Starte eine sichere, vielseitige Ausbildung. Unsere Projekte sind abwechslungsreich, verantwortungsvoll und nachhaltig. Wir freuen uns auf deine Bewerbung bis 24.10.2022.  Mehr

Wettbewerb
Weitere Öko-Modellregionen gesucht

Le Schw ökomodellregionen Nancy Lohse

In Schwaben gibt es mittlerweile fünf erfolgreiche Öko-Modellregionen: Im Paartal, in der Region Augsburg, im Günztal, im Ostallgäu und im Oberallgäu. Jetzt sollen weitere Regionen die Möglichkeit bekommen, Öko-Modellregion zu werden. Bis Mitte Dezember läuft die Bewerbungsfrist.  Mehr

Dorferneuerung in Gunzenheim
Nachhaltige Belebung der Ortsmitte

Le Schw Gunzenheim Abschluss 01

Mit einem Festakt fand jetzt die Dorferneuerung in Gunzenheim (Landkreis Donau-Ries) ihren feierlichen Abschluss. Im Kaisheimer Ortsteil wurden mehrere Ortsstraßen dorf- und bedarfsgerecht aufgewertet, was auch eine nachhaltige Belebung der Dorfmitte zur Folge haben soll.  Mehr

Berufliche Zukunft
Ausbildungsstart am Amt für Ländliche Entwicklung

Gruppenbild mit den neuen Dienstanfängern vor dem Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben

Zwei junge, engagierte Schulabgänger haben am 1. September ihre Ausbildung beim Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben begonnen. Für Leonhard Munding und Tobias Leitenmayer startet damit eine abwechslungsreiche zweieinhalbjährige Ausbildung zu Technikern für Ländliche Entwicklung.   Mehr

FlurNatur: Beispielgebendes Privatprojekt
Blütenpracht für mehr Biodiversität

Die Familie und die Projektleiterin im neuen Feuchtbiotop.

Ein Meer aus Blüten für Insekten aller Art – so stellte sich Familie Schneider aus Veits bei Waltenhofen die Neugestaltung eines früheren Wiesenteilstücks vor, als sie vor anderthalb Jahren eine Förderung beim Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben beantragte. Nun ist die Maßnahme fertig und trägt erste Früchte.   Mehr

Flurneuordnung Oberreute
Ein Feldkreuz zum Abschluss der Wegebaumaßnahmen

Ein neues Feldkreuz bei Oberreute erhielt den priesterlichen Segen.

Im Rahmen der laufenden Flurneuordnung Oberreute III ist bei Langenried ein neues Feldkreuz aufgestellt und gesegnet worden. Finanziert wurde es von der Teilnehmergemeinschaft anlässlich des Abschlusses der Wegebau- und Pflanzmaßnahmen. In einem Festakt erhielt das neue Kreuz den Segen.   Mehr

Job & Karriere
Anwärter (m/w/d) für das duale Studium zum Diplom-Verwaltungsinformatiker (FH)

Stellenausschreibung Duales Studium

Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung bietet zum Ausbildungsbeginn am 18.09.2023 mehrere Bildungsverträge für ein duales Studium zum Diplom-Verwaltungsinformatiker (FH) zum späteren Einsatz an den Ämtern für Ländliche Entwicklung Oberbayern, Niederbayern und Schwaben an.  Mehr

Weitere Beiträge

Landkreisinformationen 2022
Aktuelle und künftige Projekte in den schwäbischen Landkreisen

Blaue Karte mit den sieben Regierungsbezirken von Bayern und einigen Broschüren im Vordergrund

Welche Gemeinden arbeiten mit der Ländlichen Entwicklung erfolgreich zusammen? Aktuelle Infos und Daten hierzu erhalten Sie in den Landkreisinformationen 2022. Kurz und übersichtlich wird in den Broschüren über aktuelle und künftige Projekte berichtet, die das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in den Landkreisen begleitet und fördert.  Mehr

Planen mit System
Arbeitshilfe Kernwegenetz

Le Ob Arbeitshilfe Kernwegnetz Landschaftsgebundener Kiesweg Affalterbach Teaserbild

Ziel von Kernwegenetzplanungen ist eine gemeindeübergreifende und multifunktional angelegte Verbesserung des Hauptwirtschaftswegenetzes. Die Broschüre vermittelt landschaftsplanerische Entscheidungsgrundlagen, die bei der Planung von Kernwegenetzen bedacht werden sollen. 

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Jubiläum
40 Jahre Dorferneuerung – Alles Gute Dörfer!

Wortwolke mit den Begriffen Dorfzentrum, Dorfleben, Lebensqualität, gemeinsam gestalten und so weiter

Bunt, vielfältig und nachhaltig sind die Themen der Dorferneuerung. Seit 40 Jahren bietet sie Lösungen für die fortschreitenden Anforderungen ländlicher Kommunen. Viele kreative Bürgerinnen und Bürger engagieren sich dabei für ihr Dorf und schaffen Lebensqualität in ihrer Heimat. 

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Privatmaßnahmen
Ländliche Baukultur erhalten – Innenentwicklung gestärkt

Giebelansicht mit großflächigen Fenstern eines sanierten ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens.

Ländliche Baukultur zu erhalten und innerörtliche Entwicklung zu stärken. Das gelang in Westerheim im Landkreis Unterallgäu. So entstanden zwei Vorzeigeprojekte der Dorferneuerung. Warum bestritten Petra Weissenhorn sowie Eric und Anna Haltenberger diesen Weg?  Mehr

Landschaft und Resourcen
FlurNatur - ein Förderprogramm für artenreiche Landschaften

Schlehenhecken Ilmried

Hecken, Feldgehölze, Streuobstwiesen, Trocken- und Feuchtbiotope stärken die biologische Vielfalt, begrünte Abflussmulden, Erdbecken und Geländestufen halten das Wasser bei Starkregenfällen in der Fläche zurück. Die Ländliche Entwicklung fördert deshalb mit dem Programm FlurNatur die Planung und Anlage von Struktur- und Landschaftselementen.  Mehr

Dorferneuerung und Innenentwicklung
Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung für vitale Dörfer

Bäcker steht neben einem mit verschiedenen Brotsorten beladenen Rollregal.

Eine gute Grundversorgung steigert die Lebensqualität für die Menschen in Dörfern enorm. Die Dorferneuerung fördert deshalb bestehende und neue Kleinstunternehmen wie Dorfladen, Bäcker und Metzger, Dorfwirtshaus, Gesundheits- und Pflegedienstleistungen, Fachgeschäfte und Handwerksbetriebe.  Mehr

Info-Kurzfilm
Bayern | Ländlich erfolgreich - Die Flurneuordnung

Luftbild zur Flurneuordnung

In Flurneuordnungen werden Felder und Wiesen durch Wege erschlossen und durch Bodenordnung so gestaltet, dass Landwirte Arbeitszeit und Kosten sparen. Gleichzeitig werden die Kulturlandschaft gestaltet, Böden und Gewässer geschützt sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neu geschaffen.  

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Info-Kurzfilm
Bayern | Packt an - Die Dorferneuerung

Luftbild von Stadtlauringen

In 2100 Dörfern engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihrer Heimat. Die Dorferneuerung ist eine Bürgerbewegung für den ländlichen Raum. Von Bürgermeister Heckenlauer erfahren Sie, wie die nachhaltige Dorfentwicklung die Attraktivität und Lebensqualität in seiner Gemeinde verbessert. 

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Planen mit System
Mit dem Vitalitäts-Check die Situation in Dörfern und Gemeinden analysieren und die Innenentwicklung planen

Titelseite des Leitfadens Vitalitäts-Check - Das Analyseinstrument zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden

Der Vitalitäts-Check erfasst und bewertet die bauliche, funktionale und soziale Situation in Dörfern und Gemeinden. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Planungen in Dorferneuerungen, Gemeindeentwicklungen und Integrierten Ländlichen Entwicklungen. Der Vitalitäts-Checks steht zum download bereit. 

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Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung
Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.
  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung

Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:

  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung

Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:

  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung

Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:

  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch